INFO
KIRCHE/parish church
WIR / DSGVO




Foto: Herwi Rechmann



             nicht nur eine "Virtuelle Tour durch St. Martin"

              Klicken Sie hierzu den nachfolgenden Link an!

Wir wünschen Ihnen eine gute "virtuelle Zeit" in unserem Gotteshaus!
                    https://rheinland360.de/?p=400&v=3a52f3c22ed6

                       




                    This link provides you with lots of information about St. Martin




















Foto: Herwi Rechmann                       



wir möchten Ihnen für diese Seite einen kleinen Leitfaden zur Seite stellen:

- der Weg von St. Marien hinauf zu St. Martin führt über die Fussfälle der "Sieben Schmerzen Mariens"

- Beschreibung, Lage, Grundriss der Martinskirche

- chronologischer Überblick über die Zeit in St. Martin

- die geöffneten Portale führen Sie in St. Martin zu allem Sehenswerten, bis zum Sterngewölbe mit ganz besonderen Dingen. In die Sebastianuskapelle und zum Gnadenstuhl

- Sie sehen besonderes Inventar

- die monumentalen Wandmalereien vor und nach der Restaurierung

- die architektonische Vielfalt der Fenster

- die beiden Emporen und den Glockenturm

- einen Schatz aus unserer Bibliothek  und das älteste Parament im Kirchenschatz

- den Mareinaltar von 1463 (heute in St. Marien)
   in Erläuterung seiner ganzen Schönheit

- den Nachlass des Linzer Bildhauers Günther Oellers



                       NUN LADEN WIR SIE HERZLICH EIN        
                                        
   in
unsere Heimatkirche St. Martin Linz/Rhein zu schauen.

             Ihren Besuch unserer "Bunten Stadt am Rhein"
                                  können Sie vielleicht
"MIT EINEM MOMENT DER STILLE - IN GESCHENKTER ZEIT"

          in unserer schönen alten Martinskirche verbinden.

                     




                               We cordially invite you to take some time
                       for looking at the picture gallery of St. Martin Linz/Rh.

         You migth want to combine your visit to our colourful town on the Rhine
                                       with some moments of peace.









                  DIE ZUM VERWEILEN EINLADEN
(Informationen zu diesen Fussfällen erhalten Sie in der Martinskirche)
       Fotos mit freundlicher Unterstützung von Hr. J.P. Chayriguet

1. Station - GEBURT JESU



2. Station - DIE FLUCHT



3. STATION - JESUS LEHRT IM TEMPEL



4. STATION - JESUS UND SIMON



5. STATION - DIE KREUZIGUNG



6. STATION - DIE KREUZABNAHME



7. STATION - DIE GRABLEGUNG



BIS ZUM HOCHKREUZ IM TILMANN - JOEL - PARK



             IHR ERSTER BLICK AUF SANKT MARTIN WENN SIE

       ÜBER DEN TREPPENAUFGANG AUS DER "BUNTEN STADT"

                  DANN  DEN WEG ZU UNS GEFUNDEN HABEN.
                   

    

   

              Your first impresson of St. Martin Church
when advancing up the flight of stairs from the 'Colorful City''





                                                                                             

                              KIRCHE SANKT MARTIN  LINZ/RH.

Die Schönheit der Martinskirche, besonders die herausragende Architektur ihres Ostchores und die monumentalen Malereien von 1240/1250 an den Wänden des Mittelschiffs haben schon immer kunstinteressierte Menschen angezogen.

Aber es sind nicht nur die "Fachleute", die den steilen Weg hinauf zur alten Pfarrkirche finden; immer mehr Besucher der Stadt Linz beziehen das exponierte Gotteshaus in ihren Rundgang ein und möchten eingehender über dessen komplexe Geschichte informiert werden.


St. Martin bietet auch für Ausstellungen historischer und zeitgenössischer Kunst und Konzertveranstaltungen einen beeindruckenden Raum.

                     Nicht "nur"ein  kulturelles Juwel,
     sondern auch ein Ort der Stille und des Gebetes.      
      Der Weg zu Sankt Martin führt zwar steil hinauf,
 aber in einem herrlichen Park können Sie sich ausruhen.  
                         Der Weg lohnt sich!


                  Foto: Herwi Rechmann



The beauty of St. Martin, especially the beautiful architecture of its eastern choir apse and the monumental wall paintings (1240/1250) in its main aisle have always attracted art loving people.

But not only experts find their steep way up to the old church more and more visitors of the City of Linz visit the House of the Lord on their city tours and are interested in further information about its history.

                   As the "cultural jewel" of the City of Linz the church
                          also is an impressing place for exhibitions
                              of historical or present pieces of art
                                       as for concerts as well..


                        St. Martin a place of silence and worship.
The way to St. Martin is steep but you can relax in a wonderful park,
                               and it is worthwhile, coming.






                         Now we would like to report about St. Martin,

                              with lots of pictures
and informations,

                                    do you have some time?



Foto: Herwi Rechmann




         Hoch über dem Rhein und der mittelalterlichen Stadt             
              erhebt sich die dem Hl. Martin geweihte Kirche.

St. Martin steht auf dem höchsten Punkt des Ortskernes am Fuß des Kaiserbergs, und ist damit seit Urzeiten vor dem immer wiederkehrenden Hochwasser des Rheines geschützt.

Auf dieser alten Stadtkarte von Linz sind auf dem Marktplatz im Ortskern auch die Ratskapelle und das Rathaus zu erkennen, sowie die vier Stadttore; unten das Rheintor (Westen), oben das Neutor (Osten), rechts das Leetor (Süden) und links das Grabentor (Norden).

                   Die Stadtmauer umfasst die ganze Stadt.




St. Martin Church, Linz is situated at the highest site of the city centre, at the foot of Kaiserberg and thus it has been safe from the repeated floodings of the Rhine since early history.

On this old city map of Linz you can see the City Council Chapel and the Town Hall on the Market Square in the city centre, the four city gates 'Rhine Gate' (west), 'New Gate' (east), 'Lion's Gate' (south) and 'Ditch Gate' (north), the city wall is still encircling the whole town.


Foto: Herwi Rechmann

Der Ursprung der Vorgängerbauten liegt im Dunkeln und könnte bis in die fränkische Zeit zurückreichen.
Die heutige Kirche wird durch spätromanische und gotische Formen bestimmt.
Die dreischiffige Emporenbasilika mit Westturm und polygonalem Chor zeigt eine Reihe von architektonischen Unstimmigkeiten, die durch wechselnde Baupläne zu erklären sind.
Die größten Teile des Westturmes und die untere Zone des Mittelschiffs wurden in den nicht sicher überlieferten Baudaten 1206 - 1214 im romanischen Stil errichtet.
Nach einem Planwechsel entstanden um 1230/1240 die Emporen mit ihren Spitzbögen, die Seitenschiffe, das Turmobergeschoß und der Chor im frühgotischen Stil.
Das Mittelschiff war mit einer heute nicht mehr erhaltenen Holztonne überspannt.
Die meisten Fenster, das Sterngewölbe des Mittelschiffs, die Taufkapelle sowie die Dächer der Kirche wurden 1500 erneuert und repräsentieren die spätgotische Zeit.
Nach 1500 erfuhr die Architektur der St. Martin Kirche nur geringfügige Änderungen; selbst nach dem Zweiten Weltkrieg waren nur geringe Schäden zu reparieren (Fenster).



















High above the River Rhine and the medieval city of Linz St. Martin, the parish church, is situated.
The history of its predecessors remains obscure but could date back into Franconian times (9th century).
The architecture of the present church is dominated by the late-romanic and gothic style.
The church with three aisles, two galleries, a western tower and a polygonal choir apse shows a number of disharmonic elements due to changes in the building plans.
The greater part of the western tower, the lower zone of the central aisle were supposedly erected between 1206 and 1214 in the Romanic style.
After changing the building plans in the time between 1230 and 1240 the upper galleries with their pointed vaults, the side aisles, the upper floors of the tower and the choir apse were build in the early-gothic style.
The central aisle was spanned by a wooden vault witch was replaced at the end of the 15 th/ beginning of the 16 th century.
Most of the windows, the netted vault of the central aisle, the St. Sebastian Chapel as well as the roofs of the church and its Gothic steeple represent the late gothic style.
After the year 1500 the architecture of St. Martin was changed only marginally and even World War II brought only minor damages (e.g.: windows).






                PLAN OF ST. MARTIN

                      Grundriss St. Martin Untergeschoß


                       Grundriss St. Martin Obergeschoß


















 

























                                    LÄNGSSCHNITT


                         longitudinal section






















                                              QUERSCHNITT

                                    cross section



                CHOIR APSE TO THE EAST

                                   Das Mittelschiff
       mitspätgotischem Gewölbe und den beiden Emporen.

      Die nördliche Empore benannt als Katharinenempore,
          die südliche Empore mit Namen Nikolausempore.


                      Foto: Diana Adams



        Central aisle of St. Martin with late gothic vaulted ceiling
                                     and two galleries.

                  Northern gallery: St. Catherine's Gallery

                    Southern gallery: St. Nicolas Gallery



                              HISTORY


 

9. Jahrhundert
Bau einer (hölzernen?) Vorgängerkirche durch die Franken.

1198
Zerstörung dieser Kirche im Thronstreit zwischen Otto IV und Philipp von Schwaben.

1206
Grundsteinlegung durch Erzbischof Johann von Trier.

1214
24.08. am Bartholomäustag findet die Weihe von St. Martin nach nicht ganz gesicherten Quellen statt.
Ganz sicher aber wurde St. Martin im ersten Drittel des 13. Jh. erbaut.

1217
wurde die Kirche dem Stift Gerresheim (heute südlicher Stadtteil von Düsseldorf) inkorporiert. Das Damenstift ist wohl auch als Bauherr anzusehen (Ähnlichkeit von St. Martin Linz und St. Margarethe Gerresheim)

Für die frühe Bauentwicklung sind zwei Baumeister erkennbar:
1. Baumeister - spätromanisch - Westturm, spätromanische Arkaden, Chorjochtürme im Osten des Langhauses.
2. Baumeister - frühgotisch-spitzbogige Emporenarkaden, Errichtung des hohen Chores, Verzicht auf Chorjochtürme.

1230
spätromanische Wandmalereien im Mittelschiff. Diese wurden in der Barockzeit übermalt, 1861 wieder aufgedeckt und 1992 gesichert.

um 1500
der spätgotische Umbau - Sterngewölbe, Erweiterungen der Seitenschiffe, Veränderung der Fenster, spitzer Turmhelm.



9th century
A Franconian church from the end of the 9th century was destroyed in 1198 during  fights between Otto IV and Phillip von Schwaben.

1206
Foundation of St. Martin Linz by Archbisop Johann von Trier

1214
on August 24th on St. Bartholemew St. Martin Linz is consecrated according to local tradition. St. Martin, however, was definitely built in the first third of the 13th century.

1217
St. Martin Linz was incorporated in the Ladies' Abbey of Gerresheim who also must be regarded as the financiers of the erection of the church in the preceding years.
In the early construction period the influences of two constructors are visible.
Constructor I - late-romanic:  western tower, late Romanic galleries, choir apse towers.
Constructor II - early-gothic: pointed vaults, choir apse windows.

1230
late-romanic wall paintings in the central aisle which had been overpainted in baroque times, were rediscovered in 1861 and secured in 1992.

abbout 1500
late-gothic reconstruction: netted vault in central aisle, enlargement of the side aisles, pointed late-gothic windows in the upper galleries, pointed steeple.







                           PLEASE FOLLOW US THROUGH

                              THE WIDE - OPEN  GATES



                  Altar and Tabernacle

                     


                        Der heute im Chor stehende Altar,
    eine Arbeit des Bildhauers Günter Oellers, entstand 1965.
                  (Der Künstler verstarb im Mai 2011).

       Der Altar ist aus Basaltlava gestaltet und umkleidet
        den historischen Stipes mit dem Sepulcrum (1214).
                        Die Mensa trägt die Inschrift:
                              MORIENS DOMINUS
                          
            

            In der niedrigen Sockelzone des Chors befinden sich
                                        
vier Vierpassfenster.  

                Blendbogen und Fenstergewände sind durch
                      ockerfarbene Blattranken gestaltet.



                                 Altar and Tabernacle
              The present altar, a work by G. Oellers - Linz,
                                  was erected in 1955.
 It is made of basalt and includes the historial altar core from 1214.
        The inscription in the mensa says:  MORIENS DOMINUS


   Four clover - leaf windwos in the lower part of the choir apse wall.    

              Clover - leaf windows decorated with orange leaves.  


Foto: Diana Adams


                                       VIERPASSFENSTER

             Die Verglasung der Vierpassfenster
in den Farben 
                                 Rot, Blau, Grün und Gelb
           zeigt
Motive der Opferung aus dem Alten Testament.



                  The stained glass of the clover leaf windows
                                  in red, blue, green and yellow
                  shows the sacrifice of Isaac from the Old Testament.




                SPÄTGOTISCHES  SAKRAMENTSHAUS

                                   16. Jahrhundert

                 LATE GOTHIC TABERNACLE

                                      ( 16th cent.)









     



















Foto: J.P. Chayriguet




                         


                    TABERNACLE





                                   TRIUMPFKREUZ

                                über dem Hauptaltar

                        Ars Liturgica Maria Laach 1950
    ursprünglich
Kapuzinerkirche Linz (heute Stadthalle).




















Foto: Diana Adams

                     TRIUMPHAL CRUCIFIX
                 from Maria Laach Monastery


       originally in Church of the Capuchins (today Municipal Hall)



 BLICK AUF DIE RÜCKSEITE UNSERES ALTARKREUZES                    
            
              Die fünf Edelsteine erinnern 
               an die verklärten Wundmale des Herrn.

             Bitte nehmen Sie auf dem nächsten Foto
        den Mittelpunkt des Kreuzes in Augenschein ....



            TRIUMPHAL CRUCIFIX: backside

         Here you can see five precious stones, symbolizing 
                 the stigmata of our Lord Jesus Christ.

          Please have a lock at  the middle of the crucifix ...
                      and admire these valuables.

























     .... und bewundern Sie diese sonst nicht einsehbare Kostbarkeit.




               High up in the central aisle...

Fotos: Diana Adams












 











                
  

                       den HEILIGEN PETRUS                        



                        High up in the central aisle
                                    you will find ...
                   at close look from the organ gallery ... 

                                   ST. PETER





















            

         

den HL. JOHANNES                        ST.JOHN      


















      

    
 

.... den HEILIGEN ANDREAS        ST. ANDREW        


























und den HEILIGEN LUKAS               ST. LUKE       



                     Ob Abschlusskapitelle oder Schlusssteine,

                      ob Maßwerkfenster oder florale Muster

                       es gibt alles nur EINMAL in St. Martin.



             CAPITAL























 MIT KÖPFENAusgang rechts )



         to the right of the side entrance: masks at the end of a capital




 UNSER KIRCHENNARR


                      
            our church jester







       late gothic vaulted ceiling








Foto: JP Chayriguet



BESONDERHEITEIN IM STERNGEWÖLBE

                  parts of the vaulted ceiling


                      
...  sehen Sie das Gesicht ? (Chorraum)


                ...  can you see the face ?


                          
Von der Nikolausempore - im Gewölbe über der Orgelempore - erblicken Sie
                                            dieses Gesicht!

    ...  UNBELIEVABLE ...


























                            Incredible things can be seen from
             St. Nicholas Gallery in the vaulted ceiling of the main aisle.


Fotos der Außergewöhnlichkeit: Diana Adams




  KEY STONES

                    SCHLUSSSTEIN   HL. MARTIN     (Turmhalle)      

Fotos: Diana Adams     






























                                                        
                                         

                     key stone ST. MARTIN





                SEBASTIANUS CHAPEL



                          SCHLUSSSTEIN   HL. SEBASTIAN

                key stone   ST. SEBASTIAN


Foto: Josef Birrenbach



             Late Gothic vaulted ceiling St. Sebastianus Chapel

                           Key stone St. Sebastianus

                             Donor's coat-of-arms























                              St. Sebastianus-Kapelle

             Im Netzgewölbe das Stifterwappen Hermann IV. von Hessen
                           und Schlussstein HL. Sebastian




                                        Donor's coat-of-arms.
     Cologne Archbishop and Prince Elector Hermann IV from Hessia
                           (1450 - 1508 archbishop 1480 - 1508 )
                                   influenced the history of Linz





















                                    STIFTERWAPPEN

                      des Kölner Erzbishofs und Kurfürstern
                                Hermann IV. von Hessen
                   (1449/50-1508 Regierungszeit 1480 - 1508).
                     Die Politik des Kurfürsten war mit der
                        Stadt Linz maßgeblich verknüpft.

Foto: Josef Birrenbach



































                                   TAUFSTEIN
       frühes 16.Jahrhundert
in der St. Sebastianuskapelle

     BAPTISMAL FONT in St. Sebastianus Chapel
                              16th century


















                                           

                              
          ALTAR
südliches Seitenschiff ehemals Michaelsaltar
                           KÖLNER TAFELMALEREI

Der Gnadenstuhl wurde von Tilmann Joel für die von ihm gestiftete und 1462 geweihte Ratskapelle auf dem Linzer Marktplatz in Auftrag gegeben. Sein Wappen am unteren Bildrand weist ihn als Stifter aus.

                             (von links nach rechts)
    Johannes der Täufer, hl. Andreas, Gott Vater und Jesus,
                           Papst Clemens, hl. Florin
                    kniend: Stifterperson Tilmann Joel.




                                       GNADENSTUHL  
                                               1461

                        God Father     Jesus     Holy Spirit
                             Cologne Medieval painting
                 

The painting 'Gnadenstuhl' was donated by Tilmann Joel (1395 - 1461, a Linz citizen and priest working for the Cologne and Trier archbishops) and put up in the City Council Chapel in the Linz market square.
His coat-of-arms is displayed to the left of the little white donator's figure at the bottom of the painting.


                                


























           DER STIFTER                              
donator

            Tilmann Joel                           Tilmann Joel

 
































                            
          

                           DER GNADENSTUHL

           südliches Seitenschiff (ehemals Michaelsaltar)
                       unterhalb der Nikolausempore


 
                                     'Gnadenstuhl'
                    on the altar of the southern side aisle,
                             fomerly St. Michael's Altar





GRABPLATTE               1666           cast iron plate



                                   GRABPLATTE

                      Laurenz Cloes und Maria Muler
             

Laurenz Cloes baute nach dem 30jährigen Krieg die Eisenhütten in Borscheid bei Neustadt/Wied und Horhausen wieder auf. Sein Name findet sich im Taufregister 1655 anlässlich der Geburt seines Sohnes. Seine Frau Maria Muler ist urkundlich 1656 fassbar.

      Laurenz Cloes erwarb ein Haus in Linz, heute Neustraße 5.



         Das Epitaph trägt im oberen Drittel die Hauswappen,
               im unteren Teil Zeichen der Vergänglichkeit:
                  Totenschädel mit gekreuzten Gebeinen,
               Pfeil, Sense, Schlange, Kröte und Sanduhr.





After the 30 Years' War (1618 - 1648) Laurenz Cloes re-erected the ironworks in Borscheid near Neustadt/Wied and Horhausen. His name can be found in the baptismal book in 1655 when his son was baptised.His wife Maria Muler is mentioned in the records of 1656.
Laurenz Cloes purchased a house in Linz, today 'Neustraße 5'.


The epitaph shows his personal coat-of-arms in its upper part. In the lower part symbols of transitoriness like:
                                           a skull with crossed bones
                        an arrow, a scythe, a serpent, a toad and a sandglass

                                                    are displayed.














                              INSCHRIFT DES EPITAPH

                         HIR BERAWN DER GESLECHT/
                   VON DEM ERSAME LAVRENS CLOES/
                          VND MARIA MULER EHLEVD/
                      GODT GENADEN DEREN SEHLEN


"Hier ruht das Geschlecht
von dem ehrsamen Laurenz Cloes
und Maria Muler, Eheleute,
Gott sei deren Seelen gnädig"


                                         

                                                   inscription
                Here lies buried the family of the honorable Laurenz Cloes
                  and Maria Muler, spouses. God grant their souls mercy.









           




                              HEVD MIR MORGEN DIR/
                      WAS DV BIST BIN ICH GEWESEN/
                       WAS ICH BIN MVS DV WERDEN



 "Heute mir morgen dir,
was du bist bin ich gewesen,
was ich bin musst du werden"



                

                                  Today me, tomorrow you                             
                             what you are now I was so once                  
                   what I am now you still will have to become





                                    CHORSTUHL
1612

            Chorstuhl der Familie Freiling mit Familienwappen
Johannes Freiling (Freyling) war in der Linzer Stadtgeschichte eine angesehene Persönlichkeit.

1575 erwarb er das Haus Am Gestade 4, wurde 1578 Schützenkönig der Sebastianer-Schützenbruderschaft, bekleidete das Amt des Zollschreibers, und war in den Jahren 1602/03 Bürgermeister der Stadt Linz.

Die wohlhabende Familie war ein großer Wohltäter für die St. Martin Kirche, und stiftete z.B. 1582 einen neuen Einband für das LINZER MISSALE.



    



                                                 Pew 1612

                           Pew of Family Freiling with coat-of-arms

Johann Freiling was a well-respected citizen of Linz. In 1575 he purchased the house 'Am Gestade 4'', became King of the local rifle club in 1578, was a customs official and in the years 1602/03 he was Mayor of Linz.

In well-off family Freiling was a great donor of St. Martin Church, donating besides this pew a new cover of the Linzer Missale manuscript in 1582.





Die Sandsteinskulptur des Hl. Martin (1512) stand ursprünglich über dem Hauptportal des Westturmes.

Dort befindet sich heute eine Replik.

St. Martin wird in der Szene der Mantelteilung dargestellt. 

Heute befindet sich die Skulptur im Chorraum

unter der Wandmalerei des H. Martin.


Foto: Diana Adams




                                     Central nave, choir apse

                       sandstone sculpture of St. Martin  (1512)

This sandstone sculpture, dated 1512, had originally been placed above the main gate.
For conservation reasons the St. Martin Sculpture was positioned in the choir apse (southern wall) in 1988 and outside above the main gate the original sculpture was replaced by a replica.

St. Martin is shown as a small, rather stout soldier, horse and rider are turned towards the spectator. Bridle and hoofs as well as the saint's sword are golden.

St. Martin is just sharing his coat with the beggar. The beggar, with a naked breast and his amputated legs is leaning on a crutch.
Remarkable items in this sculpture are the broken stem and the big blossom.


Foto: J.P. Chayriguet 

Nachbildung des Hl. Martin über dem Hauptportal - Bildhauer Jakob Schmitz aus Kruft 19 78








                               St. Mary's Altar in St. Martin

                                       Northern side aisle






Foto: JP Chayriguet


                                 MARIA IMMACULATA

                    Maria von der Unbefleckten Empfängnis

                               letztes Viertel der 17. Jh.



                                    Maria Immaculata

                           last quarter of the 17th century







           WALL PAINTINGS   1240 - 1250







            wall painting - central nave - southern wall

                               Im Mittelschiff befinden sich 

die monumentalen Darstellungen männlicher und weiblicher Heiligen.
          
















          Im südlichen Seitenschiff - unter der Nikolausempore - 

           finden Sie die Darstellungen der männlicher Heiligen.
      
         Hl. Jakobus der Ältere - Pilgerkrönung -
Santiago de Compostela
                                           Hl. Petrus
                                           Hl. Martin




    In the central nave the monumental wall paintings from 1240 - 1250 can be found,
                                   the southern wall showing mail saints
                                St. Jacob the Elder, St. Peter, St. Martin.

























              JAKOBUS DER ÄLTERE

              ST. JACOB THE ELDER

Foto - CREATIV PICTURE                    www.creativ-picture.de

  


                 JAKOBUS DER ÄLTERE PILGERKRÖNUNG
     (Darstellung der Wallfahrt nach Santiago de Compostela)

Der hl. Jakobus ist erkennbar an der Muschel, die seinen Mantel schließt. Als Einziger der dargestellten Heiligen greift der Apostel mit seinen Armen über die Rahmenarchitektur hinaus und setzt zwei knienden Pilgern  Kronen auf. Auch wird der Apostel nicht von Engeln zu seiner Rechten und Linken begleitet, sondern auf Wegarkaden strömen Pilger zu ihm hin.
Die Zeit um 1250, als diese Wandmalerei entstand, war die Hochblüte der Wallfahrt nach Santiago.
In Taufregistern der Pfarrei von 1745/1764 sind in der Martinskirche Kinder getauft worden, deren Eltern sich auf einer solchen Wallfahrt befanden. Linz ist somit über Jahrhunderte als "Zwischenstation" der Wallfahrer zu werten.




                            wall painting central nave

                                 St. Jacob, the Elder
                            Coronation of the Pilgrims
  (illustration of the Pilgrimage to Santiago de Compostela, Spain)


           St. Jacob can be recognized by the shell closing his coat.
He is the only one of the depicted saints stretching his arms to the right and to the left and crowning two kneeling pilgrims.
This disciple is not acompanied  by two angels to his right and left but pilgrims are advancing towards him on winding ways.
The time between 1240 and 1250, the period when the wall paintings were made, is the prime time of the pilgrimage to Santiago de Compostela.
Still on the baptismal register of Linz from 1745/1764 declare the parents of babies to be baptised declare to be pilgrims on their way to Santiago. So Linz can be regarded a stop over the pilgrimage to Spain for many centuries.


Foto: CREATIV PICTURE             www.creativ-picture.de




                      Foto: Damian Bay


     Foto: Damian Bay





                 Foto: CREATIV PICTURE            www.creativ-picture.de


                                          
                                        HL. PETRUS
                    
           Im Mitteljoch ist der Hl. Petrus als Schutzpatron
                 der Bistümer Trier und Köln abgebildet.
In der rechten Hand hält er den Schlüssel, in der linken den Kreuzstab.
Er wird beidseitig von Engeln mit Weihrauchfass und Kerzen begleitet.



                                           ST. PETER

                    In the centre of the southern wall St. Peter,
     patron saint of the dioceses of Trier and Cologne, is painted.
           In his right hand he has the key, in his left the crosier,
 on both his sides flying angels with incense burners and candles.













































                     

HL. PETRUS                    ST. PETER

     



                         Foto: Damian Bay


            Foto: Damian Bay





                                 HL. MARTIN

         ALS SKULPTUR  UND WANDGEMÄLDE    

Das Ostjoch zeigt den Hl. Martin - Schutzpatron unserer Pfarrgemeinde.
                Er trägt eine niedrige Mitra sowie seinen Krumstab.

            Mit der linken Hand breitet er seinen Mantel schützend
                         über der Kirche und der Stadt aus.
           Zu beiden Seiten des Heiligen knien Assistenzengel
                          mit Kerze und Weihrauchfass.        
            



                                  OUR PATRON SAINT
                                                                                
                                          ST. MARTIN
                  wall painting and sculpture, southern choir wall


                     Next to the choir apse St. Martin is shown
                       - the patron saint of our parish church -
wearing a mitre and spreading his coat over the church and the City of Linz.
  On both his sides angels with incense burners and candles can be seen.





























                    HL. MARTIN               ST. MARTIN



                       Foto: Damian Bay


Foto: Damian Bay


                Beispiel einer freien Übermalung von 1860 

mit Merkmalen der spätgotischen Veränderung, steiler Turmhelm

zugespitzte Fensteröffnungen, längs- und quergestellte Satteldächer, Anbauten.

Eingefügt die ganze Stadt Linz unter dem Schutz von St. Martin.





             wall paintings - central nave northern wall


























                     Auf der Nordwand des Mittelschiffs
                           - unter der Katharinenempore -
         befinden sich die Darstellungen der weiblichen Heiligen.

                                        Hl. Ursula
                                   Hl. Margaretha
                     Hl. Katharina und die Hl. Barbara.

                     Margaretha, Katharina und Barbara
                   sind die einzigsten weiblichen Heiligen
                              unter den 14 Nothelfern.



                          On the northern wall of the central nave
                                     - under St. Catherine's Gallery -
                     the wall paintings of the female saints are shown.

                  St. Ursula, St. Margareth, St. Catherine, St. Barbara.


                     St. Margareth, St. Catherin and St. Barbara
               are the only females among the 14 Auxiliary Saints.








                                               HL. URSULA

Auf dieser Seite des Mittelschiffs - im Westjoch - befindet sich die Hl. Ursula,
                die in der rechten Hand die Krone des Lebens hält.
Ihre linke Hand weist auf ihre Gefährtinnen, denen sich ein Engel zuwendet.
                 Rechts von der Heiligen steht wiederum ein Engel,
 hinter dem ein weiterer Engel und eine kleine Person angeordnet sind.



                     
                           ST. URSULA and her companions

           In the western part of the central nave's northern wall
              St. Ursula is shown holding a crown in her hand.

           Her left hand is pointing at her female companions
                           being approached by an angel.
To the right of the saint another angel and a small person can be seen.


                              HL. URSULA        ST. URSULA




   Foto: Damian Bay



                      Foto: Damian Bay





                                    HL. MARAGETHA

       Im Mitteljoch wurde die Hl. Margaretha abgebildet.
                  Sie trägt eine Krone auf ihrem Haupt,
   und hält mit der linken Hand den Drachen an der Kette.
Rechts und links neben ihr knien Engel mit Kerze und Kreuz.
        



                      ST. MARGARETH with angels - right and left

                In the middle part of the northern wall we see the painting
                         of St. Margareth wearing a crown on her head
                  and holding a chained little dragon with her left hand,
                two angels with candles and crucifixes accompany her.



                   HL. MARGARETHA        ST. MARGARETH



         Foto: Damian Bay



                           Foto: Damian Bay







                  HL. KATHARINA v. ALEXANDRIA (links)
                              HL. BARBARA  (rechts)

                             Das längere Ostjoch zeigt
die Hl. Katharina mit dem Rad als Hinweis auf ihr Martyrium
                        und  die Hl. Barbara  mit dem Turm.
            Zur Rechten beider Heiligen ein kniender Engel
                 mit hoch geschwungenem Weihrauchfass.




                        ST. CATHERINE from ALEXANDRIA (on the left)
                                     ST. BARBARA (on the right)

                    The prolonged eastern part of the northern wall shows
             St. Catherine with the wheel as the instrument of her martyrdom
                                      and  St. Barbara
                 to their right a kneeling angel with an incense burner.


                                 HL.  KATHARINA          ST. CATHERINE





              Foto: Damian Bay



                  Foto: Damian Bay






                    HL. BARBARA          
  ST. BARBARA



                        Foto: Damian Bay


Foto: Damian Bay









                 MARIA MIT KIND UND PILGER
Nördliches Seitenschiff unter der Katharinenempore
   nach der Restaurierung der "Rotlinien" März 2016


Foto: Damian Bay






                            Foto: Damian Bay






                             mit zusätzlich freigelegter Wandmalerei


                           Foto: Damian Bay





Foto: J.P. Chayriguet








                        
                       WALL PAINTING ABOVE THE ORGAN GALLERY




        

















                               WANDMALEREI
                                   Westwand
                              ORGELEMPORE

  DARSTELLUNG
  DER WEIHNACHTSGESCHICHTE

                        nach Mathäus und Lukas




                 
wall painting western wall  - organ gallery
  illustration of the Christmas Gospel according to St. Matthew and St. Luke




















Das Wandbild zeigt Szenen aus dem Marienleben:

oberes Drittel: keine Darstellung mehr erkennbar

in der Mitte: Mariä Verkündigung

links: Verkündigungsengel

rechts: Maria am Schreibpult

unten - links vom Arkadenbogen: Die Botschaft an die Hirten auf dem Feld

unten - rechts vom Arkadenbogen: Die Anbetung durch die Hl. Drei Könige





The
wall painting shows scenes from the life of the Virgin Mary.

upper part: no more pictures visible

centre: The Annunciatioin

to the left: the angel                    to the right: Virgin Mary

lower part -  to the left of the archway: The gospel to the shephards on the fields

lower part  - to the right of the archway: The adoration of the 3 Magi


                                       darunter - Stiftergruppe
Fotos: Herwi Rechmann




                                       possibly the donors










                   UNSERE KIRCHE SANKT MARTIN

    verdankt ihren überregionalen Bekanntheitsgrad

    nicht zuletzt diesem monumentalen Bilderzyklus!

Die größte Herausforderung für uns als Förderverein war und ist die Restaurierung dieser überlebensgroßen Wandmalereien.
Hierzu bedarf es vieler Spenden und viel ehrenamtlichem Engagements.

Um Ihre Mithilfe möchten wir herzlich bitten, damit für nachfolgende Generationen dieses Kulturgut erhalten bleibt.





                                      Our St. Martin Church
             is known far beyond the Rhine Valley for its monumental wall paintings.

                            The most serious challange for us - the CFSML -
                        is the restoration of these monumental wall paintings.

                       What we need are commitment and a lot of donations.
     We would like to ask your help so that this monument will still exist in the future.



Foto: J.P. Chayriguet - Blick von der Orgelempore





                         
                            Architectural variety of the windows


























                               

                            KATHARINENEMPORE

              STIFTERFENSTER DES FÖRDERVEREINS
                               "HELFENDE HÄNDE"

         Als Symbol für die Erhaltung der St. Martin Kirche
   durch die Arbeit vieler Hände, umflutet von Gottes Wirken.
                               

                              Die Bedeutung der Farben:
                   GRÜN               als die Farbe des Lebens
                   BLAU                für das Wasser der Taufe
                   ROT                  für Pfingsten
                   GOLDGELB      für die Verklärung
              BRAUN- und LILA für das Leben der Menschen

Foto: Herwi Rechmann




                                                St. Catherine's Gallery

                                                The CFSML'S Window
                                                    "Helping Hands"

                    as a symbol of the preservation of St. Martin Church Linz


                                            The meaning of the colours:
                                       green     -           the colour of life
                               blue       -       the colour of the water of baptism
                                      red         -      the colour of Pentecost
                           bright yellow     -      the colour of the transfiguration
                       brown and purple       -      symbolise the life of mankind











  












Foto: Herwi Rechmann


                     WESTFENSTER      im ersten Turmgeschoss

Die Verglasung zeigt das Zunftbild der Lohgerber  und der Metzger im Wappen (Zunftzeichen rechts und links im Wappen) unter der gekrönten barocken Madonna, die der Blickfang des Fensters ist, ebenso wie die Jahreszahl 1734.




                               Western window on the steeple gallery

The glass shows the guild logos of the tanners and the butchers (the guild symbols to the right and to the left of the coat of arms) and the date 1734 underneath the crowned baroque Madonna.

























              (Foto: Diana Adams)



                                       Above the big western gate

                                           St. Michael's window






Foto: Diana Adams





                              SEBASTIANUSKAPELLE

     FENSTER MIT SZENEN AUS DER LEIDENSGESCHICHTE
                               DES HL. SEBASTIANUS


Foto: Herwi Rechmann


    
                                          St. Sebastian's Chapel

                    window with scenes from the passion of St. Sebastian



                                 CHORRAUM

    DIE SCHLANKEN LANZETTFENSTER IM CHORRAUM
                              (1954/1955 erneuert)

             leuchten in den Farben ROT - BLAU - VIOLETT,
                        mit Engeln, die eine Harfe oder
                   ein Schriftband in den Händen halten.



               Foto: Diana Adams




                                                  Choir Apse

                                     the slender Choir Apse windows
                                              (renewed in 1954/55)

                                              in red - blue - purple

                      with angels holding a harp or a sign in their hands.








                              Galleries above the side aisles


























                 NÖRDLICHES SEITENSCHIFF

                      KATHARINEN-EMPORE

Auf der Nordseite das sogenannte Mannhaus mit dem erhöhten Katharinenchor über der Sakristei. Er erhielt seinen Namen von den Zisterzienserinnen des ehemaligen Klosters St. Katharinen bei Linz.

Die Ordensschwestern hatten hier ihr Sitzrecht mit Blick auf den Altar. Der Fußboden hat noch einen originalen Belag aus der spätgotischen Zeit; aus der gleichen Zeit ist die Altarmensa.




                                           Northern side aisle gallery

                                             St. Catherine's Gallery

On the northern side of the church St. Catherine's Gallery with its St. Catherine's apse above the sacristy.

The gallery's name goes back to the Cistercian nuns from the former St. Catherine's Abbey near Linz. The nuns had seats with a direct view  on the altar. The floor still has its late gothic tiles, even the altar mensa dates back to these times.




































                          SÜDLICHES SEITENSCHIFF

                                NIKOLAUS-EMPORE

Der Nikolauschor befindet sich auf der Empore im südlichen Seitenschiff, und erhielt seinen Namen von einer Darstellung des Hl. Nikolaus in Wandmalerei an der Ostwand (Info Wandmalereien).
Das spätgotische Maßwerkfenster über dem Altarstein - mit der Figur des Hl. Nikolaus (Mitte 15. Jhd.) - ist zugesetzt.





                                            Southern side aisle gallery

                                                St. Nicholas Gallery

                  St. Nicholas Gallery is situated above the southern side aisle
                    and its name refers to the wall painting on the eastern wall
                             showing scenes from the life of St. Nicholas.

                                    St. Nicholas - mid 15th century
                      formerly from St. Simeon Chapel, Linzhausen


Foto: Diana Adams

           HL. NIKOLAUS            MITTE 15. JH.

          EHEMALS LINZHAUSENER KAPELLE ST. SIMEON

Der Hl. Nikolaus war traditionsgemäß der Patron der Schiffer und wurde dementsprechend in der Linzhausener "Schifferkapelle" verehrt.
Die Linzer Schifferzunft weist 13 Gründungsmitglieder in ihrem Zunftbuch von 1699 auf. Der hl. Nikolaus wird dort in der Vorrede ausdrücklich als Patron bezeichnet. Die Zunft hatte in der Martinskirche einen eigenen Altar.





St. Nicholas is the patron saint of the ship owners and therefore was adored in Linzhausen ship owners' chapel, on the banks of the Rhine.

The ship owners' guild notes 13 founding members in its guild book from 1699.
St. Nicholas is its patron saint - as mentioned in the introduction - and the guild had its own altar in St. Martin Church.





Die Möglichkeit der Besichtigung ist nur noch auf unserer Homepage möglich.

Viele Fotos der Glocken finden Sie auch am Ende des Links "INFO" in den "GLÄNZENDEN AUSSICHTEN" - Gästefotos


Accompany us high up into the steeple to the ...




              ... church bells






Fotos: Diana Adams



                         ALTES UHRWERK


               Old clockwork








Vieleicht bringen Sie bei Ihrem Besuch ein wenig Zeit mit, um die bisher gezeigten Schönheiten unseres Gotteshauses anzuschauen. Es wäre dann sogar möglich, ein wenig Ruhe im Alltag zu finden:

                    Wir wünschen Ihnen bei Ihrem Besuch
                          in unserer Kirche St. Martin
        gute Begegnungen mit Menschen und auch mit Gott.

                    Die erfahrene Ruhe und Besinnung,
                     möge Ihnen lange erhalten bleiben.


                                 
                         




                  We hope you will be able to take some time to visit our church
                       and to have a close look at all the beauties shown here.

                                You hopefully will even find peace to relax
                                             an some time for prayer.

                             When visiting our church of St. Martin
                 we wish you good meetings with God and man alike.
                             May your impressions be lasting ones.






                        Buchenholz -  Köln - vor 1471   

Fotos: J.P. Chayriguet


                  Die Familie Rennenberg war die lokale Adeligenfamilie,

       die auch als Stifter bei der Erbauung der Martinskirche beteiligt war.

                                         DARSTELLUNG:

             eine Kreuzigungsgruppe mit Maria und Johannes
    vor einer Landschaft mit Stadtansicht (wahrscheinlich Linz)


                STIFTER: Hermann VI von Rennenberg und Amalia von Erbach
                   am unteren Bildrand mit Kindern und dem Familienwappen.






                                            Skulptur von 1470






      TREASURES OF OUR LIBRARY      ANTIPHONARY, about 1400





                  
    RESTAURIERUNG DES ANTIPHONAR
Nach einer ganzen Reihe von Spenden seit dem Jahre 2006 hat der Förderverein Ende 2009 eine letzte Spende in Höhe von 500 € durch Herrn Dieter Hau und Herrn Werner Speich erhalten, so dass die Restaurierung in Auftrag gegeben werden konnte.

                            Neben dieser Handschrift
                           und dem Missale von 1432
                   umfasst die Bibliothek von St. Martin
        weitere 30 Drucke aus dem 17. bis 20. Jahrhundert,
die sukzessive mit Hilfe der Abteilung Papierrestaurierung der FH Köln
           unter Dr. Fuchs gereinigt und gesichert wurden.

                        



      

             INFORMATION ABOUT THE RESTORATION                     

                  OF OUR ANTIPHONAR FROM 1400

For three years the CFSML has been collecting donations for the restoration of this valuable book. This liturgical book from 1400 was used as a prayerbook for the hours.
In May 2009 a big final step towards the restoration was done when a donation of 500,00 € was given by Mr. Dieter Hau and Mr. Werner Speich.

Mr. Peter Gillrath, chairman of the CFSML, happily received this amount on May 1st. 2009 at the opening of the exhibition "ZEITRAUM".

They are our most prominent treasures of about 30 old books in our treasury dating from the 12th to the 20th century.

                                     



 ECKBESCHLÄGE VORDERER EINBAND



              corner clasps  on the upper cover



                  PERGAMENTHANDSCHRIFT  über 204 SEITEN

                   mit braun - schwarzer Tinte geschrieben.

                      Die Lombarden (Anfangsbuchstaben)
                           sind in Rot und Blau gehalten.




                                Parchment manuscript of 204 pages,

                                  written in an browish - black ink.

                                    The initials are red and blue.


              Die Gesänge in spätgotischen Hufnagelnoten.




                 The songs in late-gothic musical notation


Das Linzer OFFIZIUMS-ANTIPHONAR enthält die liturgischen Gesänge des Offiziums, d.h. der Stundengebete im Verlaufdes Kirchenjahres, hier beginnend mit Weihnachten und endend mit dem Fest des Hl. Martin. Es beinhaltet sowohl Stundenliturgie des Tages:


LAUDES             (Morgenlob bei Sonnenaufgang)
PRIM                   (1. Stunde, 7 Uhr)
TERZ                   (3. Stunde, 9 Uhr)
SEXT                   (6. Stunde, 12 Uhr)
NON                    (9. Stunde, 15 Uhr)
VESPER             (Abendlob bei Sonnenuntergang, 18 Uhr)
KOMPLET          (Tagesschluss, 20 Uhr)
als auch die der Nacht mit Invitatoriale - MATUTIN.




                    The Linz Antiphonary contains the lithurgic songs of the hours,
                         starting with Christmas songs and ending up with songs
                                     for the St. Martin's Day (Nov,11)

It contains the prayers for the hours:

morning prayer (at sunrise)
1st hour,   7 o' clock a.m.
3rd hour,   9 o' clock a.m.
6th hour, 12 o' clock a.m.
9th hour,   3 o' clock p.m.
evensong at sunset, 6 o' clock p.m.
end of the day, 8 o' clock p.m.
as well as the invitation at night - Matutin




              Im Innenspiegel des rückwärtigen Buchdeckels
finden sich neben einem Hauszeichen viele, teilweise mit Jahresangaben versehene Namenseinträge. Die meisten datieren aus der 2. Hälfte des 17. und aus dem Anfang des 18. Jahrhunderts.

Einige dort auch mehrfach benannten, mitunter auch durchgestrichenen Personen stammen aus wohlbekannten Linzer Familien und waren Mitglieder der in Linz etablierten Bruderschaften; es ist anzunehmen, dass sie als weltliche Chorherren die Offizien sangen.

Weitere Informationen zum Linzer Offiziums-Antiphonar finden Sie in unserem Bildband "800 Jahre Katholische Pfarrkirche St. Martin"       






   In the inner side of the back cover many handwritten signatures can be found,
 dating back to the second half of the 17th and the beginning of the 18th century.

Some of the names mentioned are names of the famous Linzer families and of members of Linz Brotherhoods, we can assume that they sang the songs as laymen.


Am Patronatstag von St. Martin im November 2009 konnte das restaurierte OFFIZIUMS - ANTIPHONAR der Pfarrgemeinde nach einer feierlichen Zeremonie unter Mitwirkung des Chur Cölner Chores vorgestellt werden.




                                            On Nov. 11, 2009 
                   the restored book could be presented to the public
                             in a concert of the Chur Cöln Choir.

                        





        THE OLDEST CHASUBLE IN OUR CHURCH TREASURE






                     The chasuble of the Rennenberg Family


Die FAMILIE VON RENNENBERG war mit Linz eng verbunden. Obwohl im Kölner Domkapitel vertreten, ließen sich mehrere Familienmitglieder in St. Martin in Linz bestatten.

Wie bei anderen Stiftungen von Kunstwerken diente auch die Schenkung von Paramenten der Memoria der Stifter sowie der ganzen Familie.

Das Anbringen des Familienwappens rief die Stifter bei den Lebenden ins Gedächtnis und erinnerte an die Fürbitten um das Seelenheil.






                The Rennenberg Family, a noble family, was closely linked to Linz.
Although members of the Cologne Cathedral Chapter several members of this noble family were buried in St. Martin Linz.
As with many donations they were giving to prolong the donors were remembered by the parishioners. So fixing the family coat-of-arms remembered the parishioners of the donors and asked for their prayers.



                    
                                Die STICKEREI der grünen KASEL
                           wurde im 15. Jahrhundert gearbeitet.

            Es handelt sich eine NADELMALEREI in BUNTER SEIDE,
               sowie einer RELIEFSTICKEREI mit METALLFÄDEN.

               Die GRUNDGEWEBE sind DAMAST und SEIDE.

Vom ursprünglichen Messgewand ist heute die spätgotische Stickerei erhalten, die Ende des 19./ Anfang 20. Jh. auf eine neugearbeitete Kasel übertragen wurde.

Das grüne Grundgewebe zeigt ein Muster, das in Anlehnung an die Gewebe des neugotichen Stils entstanden ist.





          The embroidery on the green chasuble originates from the 15th century.

                           It ist needlework in coloured silk with metal threads.

                                    The basic fabric is damask and silk.

                     Just this late-gothic embroidery has endured times
                             and has been fixed on a new chasuble
                     at the end of the 19th/beginning of the 20th century.

               The green basic fabric displays a pattern in neo-gothic style.



                 Im KASELKREUZ wird die Kreuzigungsszene aufgegriffen.

                           Die Figurengruppe unter dem Kreuz ist auf
                           Maria und Johannes den Täufer reduziert.

                                    Seitlich und über dem Kreuz
            Wappen mit Hostie und Kelch sowie den Passionswerkzeugen.




In the embroidered cross the crucifixion is shown,
the group under the cross consists of Mary and John, the Baptist, above and next to the cross you see a coat-of-arms with the eucharist and a chalice as well as the passion tools.



                          Im unteren Teil befindet sich das
           STIFTERWAPPEN der FREIHERREN VON RENNENBERG.

                                 Es sind die HELMZIER und
               eine kleine Ecke des ROTEN WAPPENS erhalten.




In the lower part you see the coat-of-arms of the sponsors, the Barons of Rennenberg: the crest and a part of the red coat-of-arms.



        Auf der RÜCKSEITE des Paraments sind als HEILIGE

            die HL. HELENA MIT DEM KREUZ und ...





                 On the back of the parchment saints are embroidered,
                                   St. Helena with the cross and ....



         ... der HL. PAULUS MIT SCHWERT UND BUCH

                                         aufgestickt.

           Beide Heilige stehen in besonderer Verbindung
       zum Bistum Trier, der für Linz zuständigen Diözese.





                            ... St. Paul with sword and book.

     Both saints have a special relationship to the diocese of Trier,
                            the diocese which Linz belongs to.



                       Wir sind stolz, Ihnen eine solche KOSTBARKEIT
         zeigen zu können, auch gerne mit Voranmeldung bei Führungen.

          







    TREASURES FROM ST. MARTIN IN ST. MARY'S






            THE ST. MARY'S ALTAR FROM 1463


Foto: J.P. Chayriguet

                 ST. MARIEN - DIE NEUE PFARRKIRCHE IN LINZ

        St. Mary's - the new parish church of Linz


                                   Der MARIENALTAR von 1463
                                          (Pfarrkirche St. Marien)

                        ist ebenso wie der GNADENSTUHL von 1461
                                          (Pfarrkirche St. Martin)
         eine Kölner Tafelmalerei vom Maler der Lyversberg Passion

                              und wurde von TILMANN JOEL

für die am 10. Okt. 1461 geweihte Ratskapelle auf dem Marktplatz in Linz gestiftet.

                         (Die Ratskapelle wurde 1871 abgerissen)



               ST. MARY’S ALTAR FROM 1463

               (modern parish church St. Mary)

        is like Gnadenstuhl  from 1461 (old parish church St. Martin)

         a Cologne painting from the painter of Lyversberg Passion

                          and was donated by Tilmann Joel
 
                for the City Council Chapel (demolished in 1817)

                               on the Market Square in Linz.



                                 Das ungewöhnliche Bildprogramm

von der Verkündigung über die Geburt und die Auferstehung Jesu bis zu Pfingsten

und der Marienkrönung könnte einem Andachtsbuch des Stifters Tilmann Joel entstammen.

Alle Bilder der Innenseite sind durch den Goldhintergrund als Festtagsseite gekennzeichnet,

während die beiden Flügel der Außenseite Landschaften als Hintergrund zeigen.

In der Kreuzigungsszene auf dem Außenflügel kniet ein Stifter,

bei dem es sich um Johannes Ruysch, dem Neffen von Tilmann Joel handelt.

Da Tilmann Joel 1462, 1 Jahr vor Vollendung des Marienaltares, verstarb,

übernahm wahrscheinlich Johannes Ruysch die Fertigstellung des Marienaltares
und wurde auf ihm als Stifter dargestellt.

Das Stifterbild seines Onkels Tilmann Joel findet sich daher auf dem Gnadenstuhl.



           STIFTERBILD JOHANNES RUYSCH (Kreuzigungsszene)


               The unusual programme

       from the annunciation via the birth

             and the resurrection of Jesus up to Pentecost

       and the coronation of Mary could originate from a prayerbook

                             of Tilmann Joel, the donor.


All the paintings on the interior of the altar show a golden background

                and are thus called the bankholiday side whereas

        the two outer wings show landscapes in the background.

In the crucifixion scene on the outer right wing a donor is kneeling

              Johannes Ruysch, Tilmann Joel’s nephew.

As Tilmann Joel died in 1462, one year before the completion of St. Mary’s Altar,

probably Johannes Ruysch took responsibility for completing St. Mary’s Altar

                        and thus is shown as its donor.

The donor image of his uncle Tilmann Joel can be found on Gnadenstuhl.























The St. Mary's Altar is

- as well as "Gnadenstuhl" from 1461 -

a Cologne painting and was donated by Tilmann Joel

for the City Council Chapel on the market square.

The annunciation is visible thoughout the whole ecclesiastical year

and shows the deep devotion of Tilmann Joel, the donor,

to St. Mary, presumably a picture programme from the donor's personal prayerbook

was the pattern for this tryptichon.







        Some specialties from this St. Mary's Altar



                          Die geöffnete Feiertagsseite des Altares
            
         zeigt sieben Szenen aus dem Leben Mariens und Christus.
 
                    Drei Szenen entfallen auf die Altarflügel
                              und vier auf die Mitteltafel.
          Der Goldhintergrund verbindet alle Szenen miteinander.





              The open holiday-display

              shows seven scenes from the lives of St. Mary and Jesus.

                          Three scenes are displayed on the wings

                          and four on the central board of the altar.

                 The scenes are all linked by the golden background.

   The donor is displayed on the open and on the closed altarpiece as well.
















                            THE OUTER WINGS CLOSED

                         to the left               THE ANNUNCIATION
 


                                Die äußere Verkündigungsszene

zeigt den Engel Gabriel kniend vor Maria in einem palastartigen Raum.

Auf dem Schriftband in der Hand des Engels stehen die Begrüßungsworte

                                  „Ave Maria gratia plena…“,

              lesbar aus Sicht Mariens von unten nach oben.

               Goldene Strahlen treffen das Haupt Mariens.

Den Strahlen entlang folgt das nackte Jesuskind mit geschultertem Kreuz

                     und die Taube des Heiligen Geistes.
                                              




              The outer annunciation scene

shows the angel Gabriel kneeling in front of Mary  in a palace-like room.

On the scroll in  the hand of the angel the angel‘s welcome  is written (in Latin)

                                “Ave Maria gratia plena …“

Hail Mary full of grace, readable only from Mary’s position upwards.

                          Golden rays hit Mary’s head.

On the rays a naked Jesus comes down with a cross on his shoulders

                  following  the dove of the Holy Spirit.


                                               

                                                                                            





            to the right         CRUCIFIXION OF JESUS














                                   Die Kreuzigungsszene

zeigt Jesus am Kreuz mit Maria (links) und Johannes (rechts).

Drei kleine Engel sammeln mit goldenen Kelchen

das Blut  aus der Seitenwunde sowie der linken und rechten Hand des Gekreuzigten.

Der Stifter – nach W. Podlech vermutlich Johannes Ruysch,
der Neffe Tilmann Joels – kniet vor Maria. Vor ihm sein Stifterwappen.


Sein Gebet wird durch ein leeres Schriftband angezeigt.

Im Hintergrund erkennt man eine Stadt,
vermutlich das himmlische Jerusalem, möglicherweise auch Linz.







                                         The crucifixion scene

shows Jesus on the cross  with Mary (on the left) and St. John (on the right).

Three little angels collect the blood from Jesus‘ sidewound, and from his left and right hand in golden chalices.

The donor – according to W. Podlech probably Johannes Ruysch, Tilmann Joel’s nephew -  is kneeling in front of Mary.

In front of him his coat of arms is displayed.

His prayer is indicated  by an empty scroll. In the background a city is shown, possibly Jerusalem in heaven, maybe even Linz.











                      OPEN ALTARPIECE


               to the left            THE ANNUNCIATION




                                
         Im Gegensatz zu der Darstellung auf der Altaraußenseite

steht der Engel vor Maria, die betend vor einem roten Himmelbett sitzt.

 Anders als beim Außenflügel erkennt man in der  linken oberen Ecke

  den Ursprung der Strahlen, Gottvater, der mit ausgebreiteten Händen

   Maria segnet und ihr kraft seines Wortes Jesus den Retter sendet. 

                        In ihrem Heiligenschein wird Maria als

                  Heilige Maria und Mutter Christi bezeichnet. 







                  
                     In contrast to the annunciation on the outer left wing

                      the angel is standing  in front of Mary who is sitting

                                in front of a red tester bed praying. 

In the left upper corner God the Father is displayed as the origin of the rays,

            blessing Mary with widespread arms and sending her Jesus,

                          the Saviour on the strength of his word.

        In her nimbus Mary is called Holy Mary and Mother of Christ.











to the right       PENTECOST AND THE CORONATION OF MARY


                                  Auf dem rechten Innenflügel

   befinden sich zwei Szenen, die jedoch als Einheit zu sehen sind.

Unten das Pfingstereignis mit Maria im Kreis der Apostel und darüber,

     im Wolkenkranz, die Marienkrönung mit Jesus als Weltherrscher,

                     in seiner linken Hand eine Weltenscheibe.

  Die dargestellte Stadt ist vielleicht die älteste Ansicht der Stadt Linz.













            
                   On the right inner wing  two scenes are shown,

                            which form an integrated whole:

in the lower part Pentecost with Mary sitting among the disciples

                            and above it, in a ring of clouds,

            the coronation of Mary with Jesus as Pantocrator,

                         holding a globe in his left hand.

The city displayed is possibly the oldest view of the City of Linz.








                                      CHRISTI GEBURT
                       DIE ANBETUNG DER HL. DREI KÖNIGE
                             WEISSAGUNG DES SIMEON
              MARIA MIT DEM AUFERSTANDENEN CHRISTUS







  THE BIRTH OF CHRIST




THE ADORATION OF THE THREE MAGI


                                
                    Die Anbetung des Kindes durch Maria und Josef

                           und die Anbetung der Hl. Drei Könige

                  finden am gleichen Ort, einer Palastruine, statt.

               Diese soll den Palast König Salomons darstellen

          und somit das Alte mit dem Neuen Testament verbinden.

             Die Anbetung der HL. Drei Könige weist Ähnlichkeit

mit  Stefan Lochners Dreikönigsdarstellung auf dem Columba-Altar auf.







                      The adoration of the child by Mary and Josef

                             and the adoration of the three Magi

                      are set in the same place, a ruined palace.

           This is supposed to be the Palace of King Solomon

            and thus unites the Old and the New Testament.

         This adoration scene resembles a lot the adoration

on the Cologne Altar by Stefan Lochner, the famous Cologne painter. 






THE PROPHECY OF SIMEON








      In der linken Szene bringt Maria das Jesuskind in den Tempel

                                    und trifft dort auf Simeon.

      In der rechten Szene legt Jesus, mit der Auferstehungsfahne

               seine Hand vertrauensvoll auf Mariens Schoß.

         Auch diese beiden Szenen der Mitteltafel verbinden

                      das Alte mit dem Neuen Testament.


          Die Weissagung des Simeon findet vor einem Altar statt,

    dessen Altarbild die Opferung Issaks durch Abraham darstellt.


Die Begegnung Mariens mit dem auferstandenen Jesus zeigt beide,

               umgeben von Engeln, auf einem Doppelthron,

     dessen Armlehnen jeweils von einem Löwen gekrönt werden;

      womit der Thron als Thron Salomons gekennzeichnet ist.  





MEETING JESUS, THE RESURRECTED






                      In the left scene Mary is taking little Jesus  into the temple

                                                   and meets Simeon.

                         In the right scene Jesus with the resurrection flag

                                 trustfully puts his hand on Mary’s lap.

             These two scenes unite the Old and the New Testament, as well.

                   The prophecy of Simeon takes place in front of an altar,

         the altarpiece of which shows the sacrifice of Isaak by Abraham.
  


       The meeting of Mary and Jesus shows them, surrounded by angels,

               on a double throne,  the arm rests of which are crowned

                   by two lions making it the Throne of King Solomon.           



        









Günther Oellers, ein Linzer Bildhauer      *27. Jan. 1927 in Linz   +13. Mai 2011
Die Exponate, die wir Ihnen hier zeigen dürfen, wurden dem Förderverein
                          von der Familie Oellers übergeben
        und bereichern nun den Kirchenschatz Sankt Martin!
            Der Förderverein St. Martin-Kirche Linz/Rh. e.V.
                         dankt der Familie ganz herzlich!



Die Darstellung des Hl. Martin finden Sie bei der Skulptur des Hl. Martin,

            alle weiteren Glasbilder auf unseren Emporen.






















Diese Exponate bewahren wir im Archiv St. Martin auf.





















                  "Königlicher Lustgart" von Valentin Leucht (Köln 1614)


                 8 Büchern mit Erzählungen von Wundern und Geshichten,     
           angefangen mit dem "Dialogus Magnus Visionum atque Miraculum"                                  von Caesarius von Heisterbach



                     Mehr erfahren Sie im Link "WIR - Projekte"

                 Bitte schauen Sie sich dort die näheren Informationen

                        zu unserem Projekt der Restaurierung an!